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Planung des Schießbetriebs

Die Verteilung der Schießplätze an die Hauptnutzer (Großverbände u.ä.) findet mindestens zwei Jahre vor einem Truppenübungsplatzaufenthalt bzw. vor dem Schießtag statt. Die Verteilung orientiert sich zunächst an dem Nutzungskonzept der Schießplätze und an den Ausbildungszielen, die sicherzustellen sind. Deshalb wird schon zu diesem frühen Zeitpunkt ein Lärmmanagement durchgeführt. Die Ergebnisse des Lärmmanagements haben wiederum Auswirkungen auf das Nutzungskonzept der Schießplätze. Für das Nutzungskonzept wird ein Schallimmissionsplan (SIP) erstellt.

Die eigentliche Planung der Schießtage findet etwa sechs Wochen vor der Schießperiode beim Betreiber eines Schießplatzes im Rahmen einer Schießbesprechung mit den Nutzern statt. Für eine Schießperiode von typisch zwei Wochen werden den Einheiten tages- und übungsbezogen die Übungsanlagen (Schießbahnen, Feuerstellungen, Sprengplätze, usw.) zugewiesen. Neben dem Aspekt Lärm spielen zunächst übungsspezifische und schießtechnische Aspekte und natürlich zunächst vorrangig die Schießsicherheit die wesentlichen Rollen. Daher prägen folgende Anforderungen den Rechengang, die Datenhaltung und die Gestaltung des Moduls Manager:

- Das Programm muss anwenderfreundlich möglichst einfach und schnell die Belegung und ihre Änderungen erfassen und dokumentieren und dem Planer stets einen Überblick über die aktuelle Belegungssituation der infrage stehenden Schießperiode ermöglichen.

- Das Programm soll eine Lärmprognose möglichst schnell berechnen und eine Entscheidung über die Genehmigungsfähigkeit eines geplanten Schießtages unter Lärmaspekten zeitnah – möglichst während der Schießbesprechung – gestatten. Gleichzeitig soll es sachdienliche Hinweise für eine lärmoptimierte Belegung angeben.